| Heute Testen wir eine Lüftersteuerung von mcubed und zwar die „T-Balancer miniNG“. Was die Steuerung zu leisten vermag erfahrt Ihr hier im Review. Erst einmal ein großes Dankeschön an Mcubed, speziell an Florian Prokopetz, für die Bereitstellung der Mini NG.  Lieferungsumfang: Man mag denken das bei einer Lüftersteuerung nicht besonders viel Zubehör bei ist aber bei der Mini NG wird man geradezu überschüttet von Zubehör. Hier eine Auflistung was alles dabei ist: - Mini NG
- 2 Kabel Binder
- 2 Temp Sensoren
- Viele Jumper
- 2 Klettverschlüsse
- Anschlusskabel für T-Balancer
- Schraubenzieher
- Ausführliche Bedienungsanleitung
Technische Daten - Abmessung: 60x50x16mm
- Gewicht: 95g
- max. Stromaufnahme: 10A
- Gesamt-Leistung: 100W (PWM)/25W (analog)
- Leistung pro Kanal: 50W (PWM)/20W (analog)
 Funktionsübersicht: Die Mini NG ist zwar sehr klein aber kann trotzdem mit einigen Funktionen aufwarten wo sich große Lüftersteuerungen ein Beispiel dran nehmen sollten. Die verschiedenen Funktionen werden über die mitgelieferten Jumper eingestellt. - Analog Modus (silent)
- PWM Modus (recht laut)
- Stillstandserkennung
- Überhitzungsschutz
- Manueller Betrieb (0V-12V)
- Automatischer Betrieb(Temperatur geregelt)
Der Analog Modus ist meiner Meinung nach dem PWM Modus zu bevorzugen da beim Analog Modus der Lüfter keine Neben Geräusche Produziert und wenn eine Überhitzung droht schaltet die Mini NG sowieso in den PWM Modus. Die Stillstandserkennung ist besonders praktisch wenn man langsam drehende Lüfter in seinem Rechner verbaut hat. Der Anwender wird durch 3 malignes Blinken einer LED darauf aufmerksam gemacht das der Lüfter stillsteht, besser wäre hier ein akustischer Hinweis da man dies auch mitkriegen würde wenn der Rechner geschlossen ist. Wenn man den Manuellen Betrieb wählt kann man die Lüfter mit Hilfe der Potis zwischen 0V und 12 Volt regeln. Wer darauf keine Lust hat kann dies auch die Mini NG überlassen und auf den Temperatur gesteuerten Modus umschalten auch dies erricht man mittels der Jumper. Bei der Automatischen Steuerung hat man die Wahl zwischen 3 Modi: 1. Ziel Temperatur: Hier wird mit dem Poti eine Zieltemperatur eingestellt (20-70°C) Wenn die eingestellte Temperatur unterschreitet wird dreht sich der Lüfter langsamer übersteigt es die Zieltemperatur rotiert der Lüfter wieder schneller. Dies ist eine einfache aber auch sehr effektive Funktion wo der Anwender keine Angst vor Überhitzung haben muss. 2. Kurve Wenn man diesen Modus wählt überspringt die Mini NG den unteren Drehzahlbereich da Lüfter im unteren Drehzahlbereicht oft schwer anlaufen. Danach steigt die Drehzahl schnell mit der Erhöhung der Temperatur an. 3. Stufe Bei diesem Modus steht der Lüfter solange still bis die eingestellte Temperatur erricht ist. Ist diese erricht läuft der Lüfter mit 60% Geschwindigkeit. Ab der Grenztemperatur von 70°C läuft der Lüfter mit 100%. Praxis Test Soviel zur Theorie, nun wollen wir wissen ob diese Modi auch vernünftig funktionieren. Insgesamt kann man sagen das alle Modi Tadellos funktionieren wenn man es geschafft hat die Potis passend einzustellen. Modus 2 und 3 sind Modus 1 Vorzuziehen da es anhand der Tests wesentlich einfacher ist die Mini NG passend einzustellen.  Kleiner Tipp: Man kann die Mini NG sehr gut für den Radiator der Wasserkühlung benutzen. Einfach die Temp Sensoren zwischen die Lammelen stecken und wenn der Radiator sich aufheizt fangen die Lüfter an zu Kühlen. Fazit: Die Mini NG ist eine echt tolle Lüftersteuerung die trotz der geringen Größe sehr viele Funktionen aufweisen kann. Der PWM Modus ist leider etwas fehl am Platz da in diesem Modus die Lüfter so hohe Störgeräusche aufweisen das man diese besser direkt mit 12 Volt betreiben kann. Was ich vermisst habe ist eine kleine Skala auf dem Plexiglas damit es sich einfacher gestaltet die Mini NG einzustellen. Alles in allem ist die Mini NG eine Top Lüftersteuerung und der etwas höhere preis von 39€ ist hier absolut gerechtfertigt. Zu recht bekommt die Mini NG unseren Goldaward. |